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Osteopatie Nicole Puschl
Osteopathie –
den Körper als Ganzes verstehen

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Osteopathie ist eine ganzheitliche Form der manuellen Behandlung, bei der der Mensch in seiner Gesamtheit betrachtet wird. Dabei stehen nicht nur einzelne Beschwerden im Mittelpunkt, sondern das Zusammenspiel von Muskeln, Gelenken, Faszien, Organen, Nervensystem und anderen Körperstrukturen.

Ziel der osteopathischen Behandlung ist es, Bewegungseinschränkungen und Spannungsmuster im Körper aufzuspüren und die natürlichen Regulations- und Anpassungsprozesse des Körpers zu unterstützen.

Was ist Osteopathie?

Die Osteopathie geht davon aus, dass die verschiedenen Strukturen und Systeme des Körpers miteinander verbunden sind und sich gegenseitig beeinflussen. Eine Bewegungseinschränkung oder erhöhte Spannung an einer Stelle kann sich deshalb auch an einer anderen Stelle bemerkbar machen.

In einer osteopathischen Behandlung werden die körperlichen Strukturen mit den Händen untersucht. Durch sanfte bis gezielte manuelle Techniken können Spannungen gelöst, die Beweglichkeit unterstützt und das körperliche Gleichgewicht gefördert werden.

Dabei wird jede Behandlung individuell auf den Menschen und seine aktuelle Situation abgestimmt.

Wobei kann Osteopathie unterstützen?

Osteopathie kann bei unterschiedlichen Beschwerden und körperlichen Belastungen begleitend eingesetzt werden. Häufig kommen Menschen mit Beschwerden im Bereich des Bewegungsapparates, zum Beispiel bei:

  • Rücken-, Nacken- und Schulterschmerzen

  • Verspannungen und Bewegungseinschränkungen

  • Becken- und Hüftbeschwerden, Kniebeschwerden

  • Kieferprobleme, Tinnitus, Schwindel

  • Spannungskopfschmerzen

  • Beschwerden rund um den Zyklus

  • Beschwerden nach Schwangerschaft und Geburt

  • Beckenbodenbeschwerden 

  • Verdauungsbeschwerden

  • Beschwerden im Zusammenhang mit Narben und Gewebeveränderungen

  • allgemeinen Spannungs- und Belastungszuständen

Darüber hinaus kann eine osteopathische Behandlung auch bei funktionellen Beschwerden eingesetzt werden, bei denen das Zusammenspiel verschiedener Körpersysteme im Vordergrund steht.

Wichtig ist: Osteopathie ersetzt keine notwendige medizinische Diagnostik oder Behandlung. Bei akuten, starken oder unklaren Beschwerden sollte zunächst eine ärztliche Abklärung erfolgen.

Was passiert bei einer osteopathischen Behandlung?

Zu Beginn steht ein ausführliches Gespräch. Dabei werden aktuelle Beschwerden, ihre Entwicklung und mögliche Zusammenhänge besprochen. Anschließend erfolgt eine körperliche Untersuchung, bei der unter anderem Beweglichkeit, Spannungen und die Funktion verschiedener Körperregionen beurteilt werden.

Die anschließende Behandlung erfolgt überwiegend mit den Händen. Je nach Befund kommen unterschiedliche osteopathische Techniken zum Einsatz – von sehr sanften Anwendungen bis hin zu gezielteren Mobilisationen.

Dabei geht es nicht darum, ausschließlich die schmerzende Stelle zu behandeln. Vielmehr wird der Körper als zusammenhängendes System betrachtet, um mögliche funktionelle Zusammenhänge zu erkennen.

Den Körper in seinem Zusammenspiel betrachten

Unser Körper ist ständig in Bewegung und passt sich an Belastungen, Stress, Alltag und Veränderungen an. Manchmal können diese Anpassungsprozesse aus dem Gleichgewicht geraten und sich in Form von Schmerzen, Spannungen oder Bewegungseinschränkungen bemerkbar machen.

Osteopathie setzt an diesem Zusammenspiel an und unterstützt den Körper dabei, seine eigenen Regulationsmechanismen zu nutzen.

Nehmen Sie sich Zeit für Ihren Körper und entdecken Sie, was osteopathische Behandlung für Sie tun kann.

Physiotherapie - Osteopathin 

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